Unsere Zucker

Dr. Coy hat über drei Jahrzehnte damit verbracht, natürliche Zuckerarten zu erforschen, die dem Körper langanhaltende Energie liefern, ohne dabei schädlich zu sein.

Diese Zucker werden vom Organismus anders verstoffwechselt und vermeiden dadurch die entzündungsfördernde „Blutzucker-Achterbahn“, die häufig zu Unruhe, Müdigkeit und Heißhunger führt.

Diese natürlichen Zucker kommen in kleinen mengen in Früchten, Gemüse, Getreide und Milch vor.
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Tagatose

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Galactose

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Ribose

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Isomaltulose

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Trehalose

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Mannose

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Allulose

Von der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) genehmigter Health Claim

“Der Verzehr von Lebensmitteln oder Getränken, die D-Tagatose oder Isomaltulose anstelle anderer Zucker enthalten, führt zu einem geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels nach dem Konsum und trägt im Vergleich zu zuckerhaltigen Lebensmitteln und Getränken zur Erhaltung der Zahnmineralisierung bei.”

Vorteile

Niedriger glykämischer Index
Verhindert starke Blutzuckerspitzen
Geringerer Kaloriengehalt im Vergleich zu Haushaltszucker
Liefert langanhaltende Energie
Zahnfreundlich

Das therapeutische Prinzip

Durch ein tiefes Verständnis dafür, wie Krebszellen Zucker verwerten, erkannte Dr. Coy, dass bestimmte natürliche Zucker, darunter Galactose und Mannose, eine Umschaltung des Energiestoffwechsels bewirken können: weg vom Fermentationsweg hin zum Verbrennungsstoffwechsel.

Das von Dr. Coy entwickelte Konzept zwingt Krebszellen dazu, ihre Art der Energiebereitstellung zu verändern.

Anstatt Zucker über Fermentation in Energie umzuwandeln, müssen sie Zucker und andere Nährstoffe verbrennen, um Energie zu gewinnen.

Krebszellen nutzen normalerweise TKTL1 – die „Fabrik“ für Zellneubildung – sowie dessen spezifischen Zuckerstoffwechselweg, um Energie ohne schädliche Nebenwirkungen zu erzeugen und sich effizient zu teilen und auszubreiten.

 

Unser Körper verfügt über mehrere Wege zur Energiegewinnung:

Einige der von Dr. Coy beschriebenen Zucker – wie Galaktose und Mannose – hemmen den Fermentationsweg, aktivieren jedoch den Verbrennungsweg.

Ebenso kann Tagatose nicht als Brennstoff von TKTL1 verwendet werden, da sie im Dickdarm verbleibt und dort als Energiequelle für nützliche Darmbakterien dient.

Da TKTL1 Galaktose und Mannose nicht als Energieträger nutzen kann, eignen sich diese Zucker nicht für die Bildung oder Reparatur neuer Krebszellen.

Dadurch können Behandlungen wie Chemo- und Strahlentherapie, die gezielt die DNA von Krebszellen angreifen und beschädigen, deutlich wirksamer werden.

Wird der TKTL1-Stoffwechsel jedoch überaktiviert, entwickeln Krebszellen die Fähigkeit, die durch Chemo- und Strahlentherapie verursachten Schäden zu reparieren, unter anderem durch die Bildung der wichtigen Bausteine Ribose und Acetyl-CoA.

Dies vermindert die Wirksamkeit der Chemo- und Strahlentherapie und ermöglicht es Krebszellen, zu überleben.

Dieses therapeutische Prinzip wurde im renommierten Fachjournal ,
Nature Reviews Cancer (April 2010) bestätigt:
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Die Reaktivierung des normalen Stoffwechsels von Krebszellen führte dazu, dass Chemo- und Strahlentherapie wieder effektiv wirkte.

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TKTL1 spielt dabei eine fundamentale Rolle.

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Derzeit werden verschiedene pharmakologische Inhibitoren entwickelt – insbesondere selektive Therapien, die für gesunde Zellen nicht toxisch sind.

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